Lets go to wherever
chaste myblog

süßer vogel und so weiter. im winter.

die hellen bäuche gegen das zertretne blau ich kann nicht atem holen meine hände zittern so kalt und dann die stille hier im dunklen raum nur draußen lautes flügelschlagen hör ich stetig drinnen
I II III IV
außen vor

- meine kleine, ich glaube, das, was wir haben, ist ein bisschen heimweh. 
- das- das, was ich habe, ist kein heimweh, das ist ichweh.

hier zu sein, fühlt sich an, wie aus meiner haut zu schlüpfen, die Welt wie ein Tuch in trüb gewordene Milch tauchen, weil man hier Sätze sagt wie: "Abwärts lagern wir das Licht" oder "Ich will sagen, will sagen, will sagen, will-" und Sätze denkt wie: "Ich wollt nie so sein, wie alle sagen, wollt nie einem Sagen ein Nachsagen sein können".
hier zu sein, das ist ein wenig, wie mich von mich von innen nach außen klappen, und weil sie hier die Wege mit Nadel pflastern müsste man dann vielleicht ein "Bis ins Innerste zerpflückt" weinen, weil jedes Ca va? Oui, ca va eine Lüge ist. Hier zu sein, Mama, ist wie neben mir zu stehen, über mir, unter mir und zwischen mir zugleich, ab und an in mir (doch dann fühlt es sich an, wie da nicht hinzugehören), neben Spiegelbildermalen, und alles nachmachen, was das Mädchen dort tut, heb die Hand, sag nicht "küss die Hand", sag "küss den kleinen finger, den zeigefinger, den mittelfinger, den ringfinger, den daumen, küss die lebenslinie von unten nach oben und umgekehrt".

am telefon sind die menschen andere. ich habe versucht, das ich zum telefonich  zu machen und bin gescheitert. nun ist das telefonich ich.
jedes lachen anderer am ohr schliert wie glacon zwischen fließen.

- irgendwann glaube ich es, weißt du. ich kann nichts. ich weiß nichts. ich bin nichts. herrgottnochmal, ich habe begonnen, in die seitenstraße einzubiegen und ich war mir der einbahnstraße nicht bewusst. ich kann nichs. ich weiß nichts. ich bin nichts.
- empfänger unbekannt & gut so.

sélestat/dienstag letzte woche.
der luft drückt von vorne. in schatten/sonne-geschnittene landschaft. drei stunden avec le velo. die hitze an die haut geklebt. schotterweg & der himmel wie frisch gestrichen. das lachen in jedes straucheln. der horizont schneidet schräg übers grün. wir jonglieren unsere gedanken auf beschriftete bretter "was wäre wenn".

- ich weiß, manchmal ist er launisch.
- und weißt du, was ich weiß? (hier bricht der trotz in meinen tonfall) ich hatte schon zu oft zu viele "manchmal".


colmar/mittwoch diese woche.
der wind rückwärts schräg voran. apathie (die gefühle nebenan oder zuhause liegen gelassen). blicke wie ringe an die finger stecken.
zwei cds. björn. muse. vier tops. eine kurze hose. kajal. zwei neue notizbücher.
aus den augenwinkeln aus dem sinn: geschätze dreihundert gesichter gesammelt und vergessen. die stirn ans fenster schneidet die wärme in die kälte, den geräuschpegel vorgeschoben & wie sie mich von der seite anlinst, fallen mir keine worte mehr ein & wie wi später so zwischen anderen stehen, suche ich mich auf dem bürgerstein-
wie kann man einen fremden schatten denn bloß für den eigenen halten?



 


langsam erobern wir uns anfangssätze, -blicke und -lächeln. wir haben den rahmen nicht abgetastet, aber ich weiß, dass er keine zwei fingerbreit entfernt eckt.

24.6.09 20:09
 


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bisher 9 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Zukini (26.6.09 08:28)
Wo ist das nur. So lichtscheu da drüben. Und wenn das Ichweh pocht, lass es fliegen, lass dir Zeut, dir und ihm, und den Rahmenbedingungen. Ich wünsche dir...


marie (26.6.09 12:33)
ichweh. versteh ich nur zu gut, auch ohne fremden himmel zu greifen. ist dir das fremdsein noch fremd? oder schon ein bisschen unter der haut. ich muss grad an domin denken.
lass dir zeit, naddy. und dann schreib mir.



marie (30.6.09 20:31)
morgenmorgenmorgen.
weißt du, was da ist?
da bekommt madame naddy eine mail.
von meiner wenigkeit.
jawohl.
:D

heeerz.


marie (17.7.09 22:41)
naddy, liebste, ich hab dir längst geschrieben! (na ja, heut nachmittag xD aber ich hab!)
<3


/ Website (13.8.09 22:58)
ich wusste weder von dem blog noch von dem praktikum aber...danke ddas du dich meldest.
es ist schon so lange her,dass ich das letzte mal deine wörter gesehen habe.verblichen wie alte wäsche.
aber du hast recht zeit zerinnt,zu schnell-
ich fühle mit dir mit dem praktikum zum glück habe ich diesen horror hinter mir aber noch ein größerer vor mir:abitur.
ich weiß nicht wie ich das schaffen soll aber eigentlich sehne ich mich nur nach dem meer,nach mangoeis und dem sternenhimmel.
vllt auch nach kreativität.
meld dich


/ Website (15.8.09 17:49)
ich hab in diesem bereich keinerlei erfahrung-möchte ich auch nicht.
aber ein praktikum beim diakon und ein angebrochenes bei einem Architekten
haben bei mir die Lust,zu arbeiten deutlich verringert


/ Website (16.8.09 21:10)
ach du meine güte..
meine sommerferien sind fast vorbei und bei dir scheint es so als sei die zeit stehen geblieben,all das was du noch vorhast-
und ich verplemper meine,nicht wissend was ich machen soll.
bücher..da kenne ich nichts interessantes und sonst?
ich will mich am liebsten auch nur vergraben das wort abitur schnürt mir die luft weg-jetzt ist es so weit.
aber ich wünsche dir viel spass und erfolg..
ich müsste noch medea lesen aber.ich komm da einfach nicht rein-das ist so eine komplett andere welt.ich hasse es.


/ Website (18.8.09 16:01)
es muss werden..leider


/ Website (23.12.09 15:23)
weihnachten allenie feiern oder besser gesagt gar nicht
sylvester sowieso und 2010
wird schlimm
wenn ich das abi überhaupt schaffe,dann sicherlich nicht gut und vor allemwas adnn?
welche ausbildung vor allem mit den noten?

ja zu viel pessimismus,
monotonie
aber..es wird immer schlimmer

http://www.youtube.com/watch?v=7LqiuU_FM6Y

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